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Guinea

Britische Goldmünze, die unter König Charles II. im Jahr 1663 zu 20 Shillings eingeführt wurde. Wegen der Verschlechterung der Silbermünzen stieg ihr Wert auf 30 Shillings im Jahr 1694. Nach der Münzreform 1696 wurde ihr Wert auf 21 Shillings 6 Pence gesetzt; die endgültige Festlegung auf 21 Shillings im Jahr 1717 fand unter dem königlichen Münzmeister Sir Isaac Newton statt, besser bekannt als Entdecker der Gravitation. 1813 wurde die Guinea zum letzten Mal ausgeprägt, 1816 endgültig vom Sovereign abgelöst. Bis zur Einführung der Dezimalwährung 1970 blieb die Guinea eine Rechnungsmünze zu 21 Shillings, die vor allem für Luxuswaren galt 
Die Guineas zeigen auf der Vs. das Kopfbild des Königs, die frühen darunter manchmal einen Elefanten, als Symbol der African Society. Die Kolonialgesellschaft Englands in Afrika beutete das Gold für die Prägung der Münze an der westafrikanischen Guinea-Küste aus. Nach ihr ist auch die Münze benannt. Die Rs. zeigt ein aus vier bekrönten Schilden (dazwischen vier Zepter) zusammengesetztes Kreuz. Seit 1727 wurde die Kreuzform zugunsten eines viergeteilten Landesschildes aufgegeben. Im 17./18. Jh. erschienen auch regelmäßig Mehrfachstücke, die letzten als 2- und 5-Guineas im Jahr 1777. Außer der "Military Guinea" von 1813 wurden im 19. Jh. nur Halb- und Drittelstücke geprägt.

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