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Großherzog

Fürstentitel (lat.: Magnus dux), im Rang zwischen Herzog und König, der zum ersten Mal 1569 von Papst Pius V. (1566-1572) an den Gründer der jüngeren Linie der Medici, Herzog Cosimo I. (1536-1574) von Florenz, verliehen wurde. Im Jahr 1575 erkannte Kaiser Maximilian II. den Titel Großherzog von Toskana an, ohne allerdings auf die Oberhoheit des Reichs über die Toskana zu verzichten. Im Jahre 1806 verlieh Napoleon Bonaparte seinem Schwager Joachim Murat den Titel Großherzog von Kleve und Berg. Daraufhin erhob er den Landgrafen von Hessen-Darmstadt, die Kurfürsten von Baden, von Würzburg und den Fürstprimas von Dalberg zu Großherzögen. Durch Beschluss des Wiener Kongresses wurden auch die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg und Luxemburg zu Großherzögen ernannt.