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Goldgehalt

Ebenso wie der Silbergehalt wurde der Goldgehalt früher in Karat (unterteilt in Grän) gemessen. Reines Gold war 24-karätig, enthielt also 41,6 (Periode) Tausendteile pro Karat. In der Antike wurde das Gold so fein ausgemünzt wie es der Stand der Technik zuließ. Der florentinische Fiorino (Floren) und der venezianische Zecchino hatten einen beständig hohen Feingehalt. Die unbeständigen Goldgulden wurden in ihrem Goldgehalt häufig verändert. Die Augsburger Reichsmünzordnung von 1559 legte das Dukatengold fest, eine Legierung mit einem Goldgehalt von 23 2/3 Karat (986/1000 fein), nach der über Jahrhunderte der Dukat geprägt wurde. Die Pistolen schwankten dagegen im Goldgehalt zwischen 890/1000 und 905/1000. Die Goldmünzen des Deutschen Reichs waren 900/1000 fein.