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Stüber

Auch Stüver, ist die deutsche Bezeichnung des niederländischen Stuiver und dessen Nachahmungen und Beischläge in Ostfriesland, Westfalen und im (nördlichen) Rheinland. Im ausgehenden 15. Jh. liefen in Ostfriesland Groninger und Emdener Stüber um, die mit 1/24 Goldgulden bewertet wurden, später gingen 30 Stüber auf den Gulden. Die ersten ostfriesischen Stüber wurden seit etwa 1561 geprägt. Der Viertelstüber wurde Örtgen, der Halbe Ciffert oder Zyfert, der Doppelstüber Schaf und der Dreifachstüber Flindrich genannt. Die Stüber-Rechnung hatte in Ostfriesland bis 1841 Bestand. Bekannt wurden vor allem die 24-Stüber-Stücke, die in der sog. 2. Kipperzeit um 1680 in Emden und Oldenburg geprägt wurden und einen Gulden gelten sollten.
Am Niederrhein setzte sich zu Beginn des 17. Jh.s der Stüber durch, zuerst im Klevischen, bald aber auch in Jülich und Berg in Konkurrenz zum rheinischen Albus. Besonders zur Zeit des Erbfolgestreits, als nach dem Tod des letzten kinderlosen Herzogs Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg (1609) die Erbanwärter aus den Häusern Brandenburg und Pfalz-Neuburg die Prägung unter dem Namen possidierende Fürsten fortsetzten, gewann der Stüber an Boden. Vor allem Brandenburg ließ für Kleve Schillinge zu 6 Stüber prägen, die Blamüser genannt wur

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