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Örtgen

Auch Oertjen, Oortje, Oord oder Oertchen, sind Bezeichnungen für die west- und nordwestdeutschen sowie für die niederländischen Viertelstüber (1/4-Stuiver) bzw. Doppeldeuten (2 Duits) oder 2 Plakken (in Overijssel), in den Südlichen Niederlanden Liards (zu 12 flandrischen bzw. 18 Brabanter Mijten) genannt. Die Örtgen wurden im 16. Jh. meist aus Billon, später in der Regel aus Kupfer geprägt. 
Die ostfriesischen Oortje kamen gemeinsam mit den Cifferten um 1572 auf und wurden als Billonmünzen auch unter preußischer Herrschaft (seit 1744) fortgeprägt, seit 1753 als Kupfermünzen bis ins ausgehende 18. Jh. In Jever entstanden die ersten Örtchen unter Fräulein Maria von Jever als Billonmünzen, unter der Administration von Friederike Auguste Sophie von Anhalt wurden 1799 die letzten jeverschen Viertelstüber aus Kupfer geschlagen. Die Örtchen von Jülich-Cleve-Berg wurden von den possidierenden Fürsten 1611 aus Kupfer als Nachahmungen der Brabanter Oertjen geschlagen. Die ersten Stücke zeigen fälschlicherweise das Datum 1609, die letzten datieren von 1794.

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