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Rheinischer Gulden

Bezeichnung der goldenen Leitwährungsmünze im 14. und 15. Jh. im Rheingebiet. Durch die umfangreiche Prägung des Goldguldens durch die Kurfürsten von Köln, Mainz, Trier und der Pfalz gewannen die rheinischen Gulden im 14. und 15. Jh. an Bedeutung und bildeten die Währung im rheinischen Raum. Aufgrund des Goldmangels verknappte sich die Prägung des Goldguldens im ausgehenden 15. und im 16. Jh. Es wurden sogar im Goldgehalt bis zur Hälfte verminderteGoldgulden ausgebracht. Mit den Reichsmünzordnungen wurde das Silberäquivalent des Goldguldens zur Währungsmünze. Als Goldmünze wurde der rheinische Gulden allmählich vom Dukat abgelöst. Als Rechnungsmünze zu 60 Kreuzern bestand der rheinische Gulden noch bis ins 17. Jh. fort.

    

Erzbistum Mainz, Goldgulden o.J. des Adolf von Nassau(1379-1390)

    

Erzbistum Köln, Goldgulden o.J. des Dietrich II. von Moers(1414-1463)

    

Kurpfalz, Goldgulden o.J. des Ludwig III. (1410-1436)

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