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Follaro

Kupfermünze Süditaliens nach dem Vorbild des byzantinischen Follis. Seit dem 7. Jh. v. Chr. ließen die Herzöge und Prinzen von Beneventum kupferne Follari in Gaeta, Neapel und Sorrent, die Langobarden in Capua, Salerno und Sorrent schlagen. Nach der Eroberung Süditaliens und (später) Siziliens setzten die Normannen die Prägung fort. Es gab auch Halb- und Dreifachstücke, letztere wurden unter König Roger (Ruggero) II. (1130-1154) in konkaver Form mit einem Gewicht von ca. 10 g in Palermo geschlagen. Zur Zeit der Normannenfürsten erlebten die Follari ihre höchste Blüte. Es gab die mannigfaltigsten Typen mit Legenden in römischer, griechischer und kufischer Schrift.
Auch in den Kreuzfahrerstaaten wurden kupferne Follari ausgegeben, z.B. von den Grafen von Edessa (bis 1110), den Grafen von Antiochien (bis 1232) und den Herzögen von Neopatras (bis 1318). Vom ausgehenden 13. bis ins frühe 17. Jh. wurden in der Stadt Ragusa Follari geschlagen, der älteste Typ wird Capucia genannt.

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