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Stephanephoren

Griechische Bezeichnung (Kranzträger) für Tetradrachmen aus hellenistischer Zeit, die auf den Rs.n mit einem Kranz (aus Eichenlaub, Lorbeer- oder Ölzweigen) um das Münzbild versehen sind. Sie wurden vermutlich nach dem Vorbild der Athener Tetradrachmen „im neuen Stil“ (Glaukes) auf breiten Schrötlingen nach attischem Münzfuß geprägt, ihre Hauptprägezeit liegt in der 1. Hälfte des 2. Jh.s (etwa zwischen 200 und 150 v. Chr.). Sie wurden vor allem in Kleinasien von Städten geprägt, u.a. in Kyzikos, Tenedos, Myrina, Kyme, Aigai, Lebedos, Magnesia und Herakleia (am Latmos).

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