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Stäbler

Auch Stebler, bezeichnet verschiedene Pfennigmünzen. Die ältesten Stäbler sind einseitige Pfennige, die von der Stadt Basel nach Erlangung des Münzrechts 1373 geschlagen wurden. Sie zeigen meist das Wappen der Stadt, den Baselstab. Nach Gründung des Rappenmünzbundes im oberrheinischen Gebiet ging der Name auf das Halbstück des Rappens über, auch wenn diese nicht mehr den Baselstab zeigten. 2 Rappen (Zweilinge) = 1 Stäbler. Diese wurden 1403 als Vereinsmünze des Münzbunds geschlagen, ursprünglich als Vierschlagpfennige. Im Jahr 1425 verloren die Stäbler des Rappenmünzbundes ihre eckige Gestalt und wurden auch im Gewicht reduziert. Der Stäbler konnte sich bis ins 16. Jh. behaupten, war im Jahr 1533 zu einer Billonmünze im Gewicht unter 2 g gesunken und wurde nun auch als Hälbling oder Heller bezeichnet. Stäbler wurden auch von anderen schweizerischen Münzständen geschlagen, allerdings geringwertiger als die des Rappenmünzbundes.

Stäbler nach 1373

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