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Roma

Personifikation der Stadt Rom und damit des römischen Staates als weibliche Gottheit. Die Roma entwickelte sich nach dem Vorbild griechischer Stadtgottheiten und ist häufig auf römischen Münzen dargestellt. In der frühen Republikzeit ist die Darstellung des Romakopfes mit verziertem Helm vor allem auf Silber-Denaren vorherrschend. Schon auf den ersten Denaren um 211 v. Chr. erscheint der Kopf der Roma mit verziertem Helm. Der Vorderseitentyp wird im 2. Jh. v. Chr. beibehalten und tritt in der Zeit der Bürgerkriege im Wechsel mit anderen Götterdarstellungen auf. Zwar wurde die Roma auch schon zur Republikzeit als stehende oder sitzende Figur dargestellt, aber die Ganzfigurdarstellungen der Roma häuften sich erst in der Kaiserzeit, als sie zur Gottheit erhoben wurde. Kaiser Hadrian (117-138 v. Chr.) ließ ihr gemeinsam mit Venus in Rom einen Doppeltempel weihen. Der Roma werden Beinamen zugeordnet, u.a. "aeterna" (ewig), "perpetua" (fortdauernd), "invicta" (unbesiegbar) und "felix" (glücklich). Als Ganzfigur wird sie oft bewehrt mit Schild und Helm dargestellt, häufig mit Lanze, Globus oder Victoriola als Attribute trägt sie Kranz, Füllhorn, Prora oder Tropaeum. Nachdem das Römische Reich im 4. Jh. v. Chr. christlich wurde, findet sich die Roma zusammen mit der Constantinopolis als Personifikation für das Römische Reich, vor allem auf dem goldenen Solidus.

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