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Constantinopolis

Weibliche Personifikation der Stadt Konstantinopel (heute Istanbul), die von der antiken griechischen Stadt Byzantion ihren Ausgang nahm. Kaiser Konstantin der Große erweiterte die Stadt auf das Fünffache ihrer vorherigen Größe und erhob sie unter dem Namen "Nova Roma" 330 v. Chr. zum Regierungssitz. Die zu Ehren Konstantins Constantinopolis genannte Stadt war seit 395 v. Chr. Residenz des Oströmischen, später des Byzantinischen Reichs, bis sie 1453 von den Osmanen erobert wurde.
Bereits mit der Einweihung der neuen Residenz Konstantinopel erschien 330 v. Chr. eine Reihe von Gedenkprägungen (Klein-Bronzen) zu Ehren der alten (Rom) und neuen Hauptstadt des Römischen Reichs. Letztere trugen auf den Vs.n die behelmte und reich drapierte Frauenbüste mit der Umschrift CONSTANTINOPOLIS. Die römischen Gedenkprägungen zeigen übrigens die Roma in ähnlichem Stil. Als Vorderseitentyp auf den goldenen Solidi findet sich eine sitzende Darstellung der beiden Stadt- und Staatsgöttinnen, die zusammen ein Schild halten. Die meisten Constantinopolis-Darstellungen zeigen eine weibliche Figur, sitzend mit den Attributen Zepter, Victoriola und Prora. So erscheint sie auf oströmischen und frühen byzantinischen Solidi, zuletzt unter Kaiser Justin II. (565-578 v. Chr.).

  

Thronende Constantinopolis mit Kreuzglobus und Zepter

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