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Fünfer

1. Kleine schweizerische Billonmünzen zu 5 Hellern, die in vielen Städten der Schweiz, beispielsweise Bern, Lausanne, Zürich, Solothurn u.a., vom ausgehenden 14. bis ins beginnende 16. Jh. im Wert eines Drittelplappart ausgegeben wurden. Der Berner Fünfer z.B. hatte im Jahr 1496 ein Raugewicht von 0,94 g (277/1000 fein).

2. Bezeichnung für die 5-Kreuzer-Stücke, die nach dem Konventionsfuß von 1753 im süddeutschen Raum in großen Mengen geschlagen wurden. Da der Konventionsfuß für die Kleinmünzen nicht eingehalten werden konnte, wurden die Fünfkreuzer oft geringhaltiger geschlagen, als es der geltende Münzfuß vorsah. Ihr Raugewicht lag deshalb bei 1,95 g (500/1000 fein).

3. Bezeichnung für die fränkischen „schweren Batzen“ des 18. Jh.s im Wert von 5 Kreuzern oder 16 „Guten Pfennigen“. Darunter zählen z.B. die Bamberger oder Henneberger Batzen.

4. Bezeichnung für sächsische und preußische Zwölfteltaler, die in Riga 5 Ferdinge galten. Ebenso wurden die schwedischen 5-Öre-Stücke in Riga und Pommern genannt.

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