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Wechsel

An bestimmte formale Vorschriften gebundene schriftliche Zahlungsversprechen, die an einem anderen Ort eingelöst wurden. Wechsel waren schon im 12. und 13. Jh. auf Messen der Champagne in Gebrauch. Im 14./15. Jh. entwickelte sich der "gezogene Wechsel" (Tratte), wobei der Auftragsteller, der den Wechsel verkaufte, auf seinen Bankier "zog". Der Wechsel wurde vom Bezogenen durch Unterschrift angenommen oder akzeptiert und damit zum Akzept. Bei Weitergabe des Wechsels wurde er vom Weitergebenden (Banken) mit einem Indossament versehen. Der Wechsel diente sowohl der Kreditbeschaffung wie auch dem Zahlungsverkehr und spielte für das Wachstum der Wirtschaft seit dem 17. Jh. eine wichtige Rolle. Er schuf genügend liquide (flüssige) Mittel zum Ausgleich der Zahlungsverpflichtungen.