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Strichprobe

Verfahren zur Feststellung des Edelmetallgehalts in Legierungen mittels eines Probiersteins aus schwarzem Kupferschiefer (geschliffen). Eine Goldmünze wird auf dem Probierstein so gerieben, dass sie einen metallischen Strich hinterlässt, der mit einem Strich verglichen wird, der von Probiernadeln stammt. Ein Satz Probiernadeln besteht aus etwa 30 einzelnen Nadeln mit verschiedener Feinheit, die in Karat angegeben ist. Um den Goldgehalt der Goldmünze zu bestimmen, muss die Färbung des Strichs der Goldmünze mit der eines Nadelstrichs übereinstimmen. Somit kann der Feingehalt von der betreffenden Probiernadel abgelesen werden. Ein ähnliches Verfahren wurde auch für Silber angewendet, wobei der Silbergehalt in Lot angegeben wurde. Bei Schmuck findet ein sog. Goldpolierstern noch heute Verwendung.