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Skandinavische Münzunion

Der 1873 zwischen Dänemark und Schweden gegründeten Münzunion trat 1875 auch Norwegen bei. Nach Umstellung von Silber- auf Goldwährung im Dezimalsystem (100 Öre = 1 Krone) galten die Münzen (gleiche Größe und Legierung) der einzelnen Staaten im gesamten Gebiet der Münzunion, später auch die Geldscheine. Im Währungsmetall Gold wurden Stücke zu 10 Kronen (4,4803 g schwer) und 20 Kronen (8,9606 g), nur in Schweden seit 1881 auch 5-Kronen-Stücke (2,24 g) geprägt, alle 0.900 fein. Als Scheidemünzen wurden 0.800 feine 1- (7,5 g) und 2-Kronen-Stücke (15 g,), 10- (0.400 fein), 25- und 50-Öre-Stücke (beide 0.600 fein) in Silber sowie kleinere Werte zu 1, 2 und 5 Öre in Bronze geprägt. Schon während des Ersten Weltkriegs traten Kursverschiebungen auf, der länderübergreifende Münzumlauf und die Einlösungspflicht von Papiergeld in Gold wurden weitgehend aufgehoben. Schließlich wurde die Skandinavische Münzunion 1924 aufgelöst. Dänemark versah die Stücke von 1 bis 25 Öre mit einem Zentralloch und prägte die höheren Werte in Aluminium-Bronze. Norwegen behielt die 1-, 2- und 5-Öre-Stücke bei, die 10- bis 50-Öre-Stücke und das 1-Kronen-Stück erschienen (mit Ausnahme der deutschen Besatzungsmünzen im Zweiten Weltkrieg) von 1924 bis 1951 gelocht. Schweden behielt seine alten Münztypen weitgehend bei.

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