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Serrati

Bezeichnung der am Rand sägeartig gezackt ausgeschnittenen römischen Denare der Republikzeit, die im Zeitraum von etwa hundert Jahren seit der Mitte des 2. Jh.s v. Chr. - neben der normalen Denarprägung - hergestellt wurden. Nach Fertigung der Schrötlinge wurden die von den Römern als „nummi serrati“ (lat. serratus = gesägt, gezackt) bezeichneten Stücke noch vor der Prägung an den Rändern eingeschnitten. Zur Erklärung der arbeitsaufwendigen Herstellung der Serrati wird meist angeführt, die Einschnitte zeigten, dass es sich um Münzen handle, die nicht mit unedlen Metallen gefüttert seien. Diesen Grund gibt der römische Historiker Tacitus in der „Germania“ an, um die Vorliebe der Germanen für die Serrati zu begründen. Diesem naheliegenden Argument steht die Tatsache gegenüber, dass es auch gefütterte Serrati gibt. Abgesehen von wenigen Ausnahmen waren die Typen der Serrati und die normalen Denare nicht identisch.

Schon vor den römischen Serrati, etwa um 200 v. Chr. gaben die Karthager gezackt ausgeschnittene Münzen aus Elektron aus. Die dicken Bronzemünzen der Seleukiden im 2. Jh. v. Chr. waren bereits mit gezacktem Rand.

Serratus-Denar um 118 v. Chr. der Römischen Republik    Serratus-Denar um 118 v. Chr. der Römischen Republik

Serratus-Denar um 118 v. Chr. der Römischen Republik

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