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Schwäbischer Münzbund

Spätmittelalterliche Münzvereinigung im schwäbischen Gebiet. Schon im Jahr 1404 kam es zu einer Münzvereinbarung zwischen Württemberg und den Bodenseestädten, nach denen Schillinge im Wert von 1/25 des (rheinischen) Goldguldens und Hellers geschlagen wurden. Der bedeutendere Schwäbische Münzverein wurde aber erst 1423 durch einen Riedlinger Vertrag zwischen den Bodenseestädten, den württembergischen Städten und den Grafen von Württemberg begründet Später gehörten diesem Münzverein auch Ravensburg, Biberach und schweizerische Städte an. Neben Schillingen und Hellern wurden nun auch die einseitigen Hörnleinspfennige zu zwei Hellern geprägt. Außerdem kam es 1475 zur ersten Gemeinschaftsprägung mit Baden: In Tübingen wurden Schillinge geprägt, die auf der einen Seite das Wappen von Baden und auf der anderen Seite das württembergische Wappen zeigen. Im Jahr 1495 wurde Württemberg zum Herzogtum erhoben und führte seitdem die Turmfahne im Wappen. Der Schwäbische Münzbund hatte bis ins beginnende 16. Jh. Bestand.

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