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Schüsselpfennige

Auch „gehulchte Pfennige“, sind einseitig beprägte Pfennige, deren Ränder (meist Perlränder) sich durch den Hammerschlag bei der Prägung teller- oder schüsselartig hochwölbten. Auf der leicht nach außen gewölbten ungeprägten Seite drückte sich das Münzbild teilweise konkav durch. Vorläufer der Schüsselpfennige wurden schon im 14. Jh. in Straßburg, Trier und der Pfalz (seit 1374) in großen Mengen geschlagen. Durch die Aschaffenburger Konvention von 1424 wurde der Münzfuß der Schüsselpfennige auf ein Raugewicht von 0,39 g (Feingewicht ca. 0,2 g) festgelegt. Ihr Gepräge zeigt meist einen Wappenschild. Seltener sind auch Halbstücke im Gewicht von 0,21 g (0,1 g fein) geschlagen worden. Die beliebten Pfennige wurden bis ins 18. Jh. hergestellt, u.a. in der Pfalz, in Bayern, Mainz, Speyer, Wertheim, Fulda, Ulm, Königstein, in württembergischen und braunschweigischen Münzstätten sowie in der Schweiz.

Schüsselpfennige von Hameln, Nassau-Holzappel, Stadt Chur und Bistum Speyer  Schüsselpfennige von Hameln, Nassau-Holzappel, Stadt Chur und Bistum Speyer   Schüsselpfennige von Hameln, Nassau-Holzappel, Stadt Chur und Bistum Speyer  

Schüsselpfennige von Hameln, Nassau-Holzappel, Stadt Chur und Bistum Speyer

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