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Schrötlingsrisse

Durch Ausdehnung der Schrötlinge beim Prägevorgang entstandene Risse am Rand oder im Feld der Münze. Schrötlingsrisse traten früher durch die Materialbeanspruchung, -verunreinigung oder bei sprödem Material auf, vorwiegend an extrem dicken antiken Münzen oder besonders dünnen mittelalterlichen Brakteaten. Seit der Ringprägung, spätestens aber seit der Einführung des Kniehebelprägewerks kommen diese Schönheitsfehler, die wertmindernd sein können, nicht mehr vor.

Deutlicher Schrötlingsriß bei einem Sesterz des Titus (79-81n. Chr.)    Deutlicher Schrötlingsriß bei einem Sesterz des Titus (79-81n. Chr.)

Deutlicher Schrötlingsriß bei einem Sesterz des Titus (79-81n. Chr.)