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Rosstaler

Bezeichnung der Taler in den braunschweigischen Landen, die das springende Sachsenross zeigen. Erstmalig erschien der Rosstaler im Jahre 1649 unter Herzog Christian Ludwig von Braunschweig-Lüneburg-Celle (1648-1665). Bald wurden auch goldene Dukaten und Mehrfachdukaten (bis zu 4 Dukaten), Schautaler (bis zu 10 Talern) und Talerteilstücke (von 1/2- bis zu 1/96-Talern) sowie Mariengroschen, Gute Groschen und ihre Mehrfachstücke (bis 16 Gute Groschen bzw. 24 Mariengroschen) und schließlich auch Pfennigwerte mit dem Sachsenross geprägt. Über zwei Jahrhunderte zeigten die Gepräge der Welfen das Sachsenross, zuletzt 1866 im Königreich Hannover, das noch im selben Jahr von Preußen annektiert wurde. Infolge der silberreichen Harzbergwerke sind die Rosstaler häufig aus Feinsilber ausgebracht worden.

Rosstaler des 17. Jh.s der LinieBraunschweig-Lüneburg-Calenberg

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