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Rad

Das Wagenrad erscheint schon in archaischer Zeit auf Münzen, wie auf den Wappenmünzen Athens in Form eines vierspeichigen Rades oder - in inkuse Dreiecke eingelassen - auf den Silbermünzen der Stadt Chalkis (Insel Euböa) zwischen 510 und 480 v.Chr.; auf Bronzen (400-300 v.Chr.) der thrakischen Stadt Istros erscheint das vierspeichige Rad auf der Vs. Auch auf italischem Aes rude von Etrurien, Kalchedon usw. ist das Rad dargestellt. Im Mittelalter und in der Neuzeit ist das Rad als Wappenbild auf Münzen des Erzbistums Mainz auf Münzen von Erfurt und anderen Besitzungen des Mainzer Erzbistums zu sehen. Das Mainzer Rad kann als Umgestaltung des Christogramms gedeutet werden. Auch auf gemeinsamen Prägungen der rheinischen Kurfürsten (Mainz, Köln, Trier, Pfalz) ist das Mainzer Rad zu sehen, nach dem die Vereinsmünze den Namen Raderalbus erhielt. Die Herkunft des Rades im Wappen des Bistums und der Stadt Osnabrück ist unbekannt. Als sog. "redendes Wappen" erscheint das Rad der Stadt Radkersburg (Steiermark).

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