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Örtli

Bezeichnung des schweizerischen Viertelguldens, Vierbätzners oder Fünfzehnkreuzers, der zum ersten Mal 1656 von Schaffhausen geprägt und bald von mehreren schweizerischen Münzständen nachgeahmt wurde. Die minderwertig ausgebrachten Silbermünzen wurden nach dem ursprünglichen Münzbild, einem springenden Bock (Schaffhausener Wahrzeichen), zeitgenössisch auch Böcke genannt. Der Örtli entwickelte sich im ausgehenden 16. Jh. zu einer der Hauptumlaufmünzen in der Schweiz. Mit den monetären Veränderungen in napoleonischer Zeit endete um 1811 die Prägung des Örtli.