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Obol

Bezeichnung des (silbernen) Halbstücks des Pfennigs bzw. Denars im Mittelalter. Die Benennung bildete sich über die lateinische Form des griechischen Obolos und hat sich in dem Ausdruck „den Obolus entrichten“ bis heute erhalten. Die Bezeichnung Obol kam über die romanischen Sprachen (französisch) auch in Ungarn und Deutschland in Gebrauch. Daneben gab es im deutschen Sprachraum noch die Bezeichnung Hälbling (Hellinc), aus der sich die Benennung Heller bildete. Im mittel- und niederdeutschen Raum setzte sich die Bezeichnung Scherf durch. Die mittelalterlichen Obole wurden nur selten ausgeprägt. Manchmal wurden auch zerschnittene oder zu klein geratene Pfennigmünzen als Obole bezeichnet.

Ludwig der Fromme (814-840), Obol, Prägestätte Melle    Ludwig der Fromme (814-840), Obol, Prägestätte Melle

Ludwig der Fromme (814-840), Obol, Prägestätte Melle

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