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Neuer August d'or

Bezeichnung des im Siebenjährigen Krieg in den Jahren 1762/62 geprägten minderwertigen August d'or. Nachdem der preußische König Friedrich der Große im besetzten Sachsen bereits 1758-1760 die sächsische Goldmünze verschlechtern ließ (Mittel-August d'or), folgten weitere Verminderungen des Goldgehalts. Zuletzt hielten die Neuen August d'ors nur noch etwa ein Drittel (etwa 320/1000) des Goldanteils der originalen August d'ors (900/1000). Das Raugewicht wurde beibehalten, so dass die Stücke aufgrund des hohen Kupferanteils rötlich schimmerten. Die auf fast 3 Millionen Stücke geschätzten "Goldmünzen" wurden mit Originalstempeln des Jahres 1758 geprägt. Als Prägeort gilt die Münzstätte Berlin, das Gold stammte vermutlich aus Großbritannien, das Preußen mit Subsidien unterstützte.

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