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Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation

Bezeichnung für das alte Römisch-Deutsche Reich bis 1806, das aus dem ostfränkischen Reich der Karolinger entstanden ist; gelegentlich auch als Erstes Deutsches Reich, heute meist als Römisch-Deutsches Reich (abgekürzt RDR) bezeichnet. Schon Otto der Große (936-973 v. Chr.) sah die Kaiserkrone als Symbol der Herrschaft über das Römische Weltreich. Der Ausdruck "Imperium Romanum" (Römisches Reich) für das Kaiserreich, das Deutschland, Reichsitalien und Burgund umfasste, ist 1032 v. Chr. zum ersten Mal dokumentiert. Die Idee der Betonung der christlichen Tradition des Kaisertums (seit Konstantin dem Großen) geht auf Kaiser Friedrich Barbarossa zurück. Die früheste erhaltene Erwähnung des Ausdrucks "Sacrum Imperium Romanum" (Heiliges Römisches Reich) geht auf eine Urkunde von 1254 zurück. Der Zusatz "Deutscher Nation" stammt aus dem 15. Jh. Der vollständige Titel "Sacrum Imperium Romanum Nationis Germanicae" ist als offizielle Bezeichnung des Staatsgebildes (ohne Italien) auf dem Reichsabschied von Worms 1521 verwendet worden. Nach der dort getroffenen Neueinteilung in Reichskreise folgen häufig numismatische Anordnungen, um den auch für das Münzwesen geltenden Partikularismus der Zeit aufzuschlüsseln. Als Münzen des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation gelten hauptsächlich die Münzen der habsburgischen Lande, da die Habsburger bis auf wenige Ausnahmen die Kaiser stellten. Die Prägungen der deutschen Reichsstädte werden hingegen als Städtemünzen aufgeführt 

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