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Hackengeld

Objekte in Form einer Hacke oder einer Grabegabel, die in China während der Zhou-Dynastie (1122-255 v. Chr.) als Zahlungsmittel verwendet wurden. Das Gerätegeld wurde aus Bronze gegossen und mit Schriftzeichen versehen. 
In Zentral- und Westafrika, wo sich ein fast ausschließlich von Frauen betriebener Ackerbau entwickelte, war früher der Pflug unbekannt. Der Boden wurde mit Hacken bearbeitet, die sich aus dem Grabstock entwickelten. So verwundert es nicht, dass sich in diesen Ackerbau-Kulturen verschiedene Hackenformen als Geldformen verbreiteten. Sie wurden in Eisen verarbeitenden Zentren im Kongogebiet entwickelt und geschmiedet. Es gibt kreisförmige Hackenblätter (Loggoh melot) und bis zu 25 cm kleine Schwundformen (Loggoh kullutty) am Oberlauf des Nils. Am Kongo waren herzförmige (Ntsengo) und ankerförmige (Lukasu) Schwundformen ebenso in Gebrauch wie die vielen verschiedenen Formen des Shoka. Letzteres diente ausschließlich als Geld und wurde in größeren Mengen von den Europäern nachgeahmt und in den nördlichen Kongo importiert. Importe europäischer Hackenformen nahmen seit dem 17. Jh. zu.

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