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Flimmerchen

Ursprünglich volkstümliche Bezeichnung aus dem 17. Jh. für kleine Billonmünzen (Pfennige und Heller) im Kurfürstentum Trier, die unter Erzbischof Karl Kaspar von der Leyen (1652-1676) geschlagen wurden. Verkleinerungsform von Flimmer in der Bedeutung von Glänzendem, Glitzerndem. Im 18. Jh. ging die Bezeichnung auf die kupfernen Halbkreuzer oder 2-Pfennig-Stücke über. Auch die seit 1873 geprägten kleinen silbernen 20-Pfennig-Stücke des Deutschen Reichs wurden Flimmerchen genannt.