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Elektronische Zahlungsmittel

Bezeichnung für virtuelle Zahlungsmittel bzw. für nicht-gegenständliches Geld, das durch Chips und Computer als digitale Information gespeichert und transportiert wird. Vermutlich wird der Zahlungsverkehr mit bedrucktem Papiergeld und ausgestanzten Metallstücken (Münzgeld), wie wir ihn heute noch kennen, schon bald der Vergangenheit angehören. Er wird von dem elektronischen Zahlungsverkehr abgelöst, der als Zahlungsmittel das nicht-gegenständliche Plastikgeld nutzt. Diese Veränderungen lassen sich im ausgehenden 20. Jh. besonders gut verfolgen. Löhne und Gehälter werden per Computer aus der Buchhaltung auf die Konten der Arbeitnehmer überwiesen. Dieser lässt per Dauerauftrag durch die Bank ständig wiederkehrende zu entrichtende Beträge automatisch auf das Konto der Empfänger überweisen. Die Bank gibt an ihre Kunden Plastikkarten mit lesbaren Magnetstreifen und/oder Chips aus, die ihnen beim Einzelhändler oder an der Tankstelle die Bezahlung eines Rechnungsbetrags durch e-cash erlauben: Ein Terminal ermöglicht das Lesen der Karte und spricht über eine Fernsprechleitung den Computer der Bank des Kunden an, der die Umbuchung des Rechnungsbetrags auf das Konto des Einzelhändlers vornimmt. Es ist geplant, das weit verbreitete Kreditkartensystem zukünftig durch Chipkarten zu ersetzten.