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Centen

Doblon de Isabel

Spanische Bezeichnung für verschiedene Goldmünzen, die im 100-fachen Wert einer Münzeinheit geschlagen wurden: 
1. Beiname der sehr seltenen, riesengroßen 100-Escudos-Goldstücke, die Philipp III. (1598-1621) in den Jahren 1609 und 1618 ausgeben ließ. Auch sein Nachfolger Philipp IV. vergab den Auftrag zur Herstellung der "Riesen" im Gewicht bis zu etwa 338 g in den Jahren 1623/ 31/ 33/ 38/ 59 und 61 an die Münze in Segovia. Sie dienten wohl zu Geschenkzwecken an Gesandte, Adlige und Mitglieder von Königsfamilien. Ihr Design unterschied sich nicht von den anderen Gold-Escudos ihrer Zeit (Wappenschild/Kreuz). Wie ihre silbernen Gegenstücke(Cincuentin) zeugen sie von den technischen Möglichkeiten des ersten mechanischen Prägewerks Spaniens, das 1582 in der Münze in Segovia eingeführt wurde. 

2. Beiname der goldenen spanischen 100-Reales-Stücke, die von 1850 bis 1864 unter Königin Isabella II. (1833-1849) geprägt wurden. Die Doblon de Isabel(Dublone) wog 8,33 g (900/1000 fein).