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Aes signatum

Lateinische Bezeichnung (wörtlich „gezeichnetes Erz“) für das mit einem Bild versehene, standardisierte, rechteckige Bronzebarrengeld der Italiker und Römer. Historisch gesehen fungiert das Aes signatum als Zwischenstufe in der Entwicklung vom Aes rude zum Aes grave.

Es wurde häufig in Form zerhackter Stücke gefunden, was darauf schließen lässt, dass es wie das Aes rude vorgewogen sein musste. Das römische Aes signatum ist sowohl mit einfachen Zweig- und Fischgrätenmustern bebildert als auch beidseitig fein mit folgenden Motiven gezeichnet: Elefant und Schwein, Schwert und Dolch, Schild und Schild, Amphora und Lanzenspitze, Dreizack und Caduceus, Kornähre und Dreifuß, Anker und Dreifuß, Adler und Pegasus. Stücke mit der letztgenannten Zeichnung sind auch mit der Schrift ROMANOM versehen. In letzter Zeit wurde auch die Auffassung vertreten, dass diese Stücke Opferzwecken oder der Verteilung von Kriegsbeute gedient hätten.

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