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Abbasidenmünzen

Münzen der islamischen Abbasiden-Dynastie, nach ihrer Abstammung von Abbas, einem Onkel Mohammeds, benannt. Die Abbasiden lösten 750 n. Chr. die Omajjaden auf dem Kalifenthron ab. Die orientalische Herrscherdynastie wurde 1258 n. Chr. in Bagdad von den Mongolen entmachtet und bestand noch als Scheinkalifat von Cairo bis 1517 fort. Die silbernen Dirhems und goldenen Dinare der Abbasiden zählen zu den am häufigsten vorkommenden orientalischen Münzen der islamischen Welt. In Europa gab es Funde in Spanien, Großbritannien, Deutschland, Russland und Skandinavien, letztere gelangten wohl vor allem im Zusammenhang mit den Raubzügen der Wikinger dorthin.