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Vierteltaler

Auch Ort oder Ortstaler (in Mittel- und Ostdeutschland) genannt, war der vierte Teil des Talers, erstmals unter Friedrich III. (dem Weisen) 1507 in Zwickau geprägt. Die Prägung der Vierteltaler war beliebt und nahm erst mit der Ausprägung der Zweidritteltaler oder Gulden ab. Das Viertelstück des Reichstalers war ein 6-Groschen-Stück (8 Gute Groschen), das als Reichsort oder auch als Sechsling bezeichnet wurde. Viertel- oder Ortstaler sind im Typ oft an die entsprechenden Ganz- oder Halbtalerstücke angelehnt, zeigen in der Regel also auch das Porträt des Münzherrn.

    

1/4 Taler 1694 von Frankfurt