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Tornowsche Groschen

Unterwertige brandenburgische Groschen, die auf Veranlassung des Kammerrats Dr. Tornow (1651-1661) in Berlin geschlagen wurden. Der Zweck der sehr minderwertigen Prägung war es, die Kasse des sich in Geldnot befindenden Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1640-1688) aufzubessern. Eine Krise des brandenburgischen Münzwesens führte aber dazu, dass 1660 die Turnowschen Groschen und ihre Doppelstücke sowie die ebenfalls schlechten 1-, 6-, und 32-Pfennig-Stücke auf die Hälfte ihres ursprünglichen Nennwerts herabgesetzt werden mussten.