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Teegeld

Teegeld aus zu Ziegeln gepressten, mehr oder weniger pulverisierten Teeblättern, deshalb auch Teeziegelgeld genannt. Das zum Naturalgeld zählende Zahlungsmittel war teilweise bis ins 20. Jh. in Südchina, Tibet, Birma, der Mongolei und in Südsibirien als Zahlungsmittel im Umlauf und galt auch als Wertobjekt. Zuletzt wurde nach 1949 das Genussmittel in China unter den kommunistischen Machthabern als Geld genutzt. Zur Herstellung der etwa 1 bis 2 kg schweren Teeziegel wurden Teeblätter getrocknet, zerkleinert und gesiebt, über Wasserdampf getränkt und in Formen gepresst (auch unter Zuhilfenahme von Bindemitteln). Die Teeziegel waren mit bestimmten Prägemustern an der Oberfläche versehen, die sich auf Gewicht, Qualität oder Wert bezogen.
Fälschungen des Teegelds waren durchaus keine Einzelfälle. Um das Teegeld farblich etwas "aufzuwerten", fügte man ihm bei der Herstellung etwas Ruß bei. Es kam auch vor, dass das Innere der Teeziegel aus den wertlosen Zweigen und Stielen der Teeblätter bestand.

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