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Sebaldusgoldgulden

Bezeichnung eines seltenen Guldentyps der Reichsstadt Nürnberg, der auf der Rs. den hl. Sebaldus als stehende Figur mit Kirchenmodell darstellt. Die Sebalduskirche in Nürnberg beherbergte bis zur Reformationszeit die Reliquien des Stadtpatrons, dem Peter Vischer zwischen 1508 und 1519 ein kunstvolles Grabmal schuf. Die Sebaldusgoldgulden wurden bereits 1429 und von 1623 bis 1646 geprägt. Die frühen Goldstücke zeigen auf der Vs. das Wappen im Dreipass, die späteren einen Adler mit dem Zeichen N (für Nürnberg) auf der Brust. Sie wurden nach dem Fuß der Stadtwährung geprägt, den der fränkische Münzverein von 1407 festgelegt hatte (ca. 924/1000 fein) und waren damit feiner als der zur gleichen Zeit in Nürnberg häufiger geprägte Laurentiusgoldgulden.

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