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Runenmünzen

Münzen mit nordischer Runenschrift sind selten. Es gibt einige englische und friesische Sceattas aus dem 7./8. Jh. mit Runentypen. Außerdem sind ca. 500 dänische und etwa ebenso viele norwegische Exemplare bekannt. Unter Sven Estridsen (1047-1074) und spät unter Harald Hardrada (1047-1066) wurden die dänischen Runenmünzen geschlagen. Der Großteil der norwegischen Stücke ist 1878 im Schatz von Graeslid gefunden worden und stammt aus der späten Herrschaftszeit von Olaf III. (1066-1080). Es handelt sich um eine späte Runenschrift, die um einige Runen erweitert wurde, um sie dem Lateinischen anzupassen. Obwohl die Runenschrift zu diesem Zeitpunkt noch verbreitet war, wurden die Münzen in der Regel in lateinischer Schrift ausgegeben.