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Römische Zahlen

Die römischen Zahlzeichen wurden hauptsächlich in der Neuzeit (bis in die Moderne) zur Datierung von Münzen verwendet. Für die Wertzahlen auf Münzen sind lange Zeit römische Zahlzeichen verwendet worden, in Deutschland bis ins 19. Jh. Folgende römische Zahlenzeichen werden benutzt: I = 1, V = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500 und M = 1000. Die Zahlen wurden durch Zusammensetzungen gebildet, angefangen von der größten bis zur kleinsten Zahl, z.B. MDCCLXXVII = 1777. Dabei ist heute zu beachten, dass kein Ziffernzeichen mehr als dreimal hintereinander vorkommt. Deshalb wird eine kleinere Ziffer der größeren vorangestellt. Das bedeutet, dass die kleinere (erste) Zahl von der größeren (zweiten) Zahl subtrahiert wird, z.B. IV = 5-1 = 4 oder XC = 100-10 = 90. Dies wurde bis ins 18. Jh. nicht immer so gehandhabt, sodass Braunschweiger und Hannoversche Vier-Pfennig-Stücke noch bis 1804 die Wertzahl IIII trugen.