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Reichskredit-kassenmünzen

Münzen der 1940 gegründeten Reichskreditkasse, die für die besetzten Gebiete Zinkmünzen zu 5 und 10 Reichspfennigen prägte. Sie waren in der Mitte mit einem Loch versehen, um Verwechslungen mit den Prägungen für das Reich zu vermeiden. Deshalb wurden sie auch als Lochgeld bezeichnet. Die Reichskreditkasse hatte während des 2. Weltkriegs die Notenbankrechte für die besetzten Gebiete und gab auch Banknoten zu 0,50, 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Reichsmark heraus. Die gelochten Münzen wurden zwar 1940 von allen Münzstätten geprägt, teilweise aber nicht ausgegeben und wieder eingeschmolzen. Bis auf die Ausgaben der Berliner Münze (A) sind sie heute alle selten.

    

Reichskreditkasse, 10 Pfennig 1940