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Hochzeitstaler

Im weiteren Sinn werden alle Talermünzen, die auf die Hochzeit oder das Hochzeitsjubiläum (meist in den Fürstenfamilien) geprägt wurden, als Hochzeitstaler bezeichnet. Im engeren Sinn sind die Hochzeitstaler aus der Reihe der Glaubenstaler gemeint, die Herzog Ernst von Sachsen-Gotha (1640-1675) auf die Hochzeiten seiner Söhne Friedrich (mit Magdalena Sybilla von Sachsen-Weißenfels) und Bernhard (mit Maria Hedwig von Hessen-Darmstadt) in seinem Fürstenhaus 1669 und 1671 prägen ließ. Sie zeigen auf den Vs.n Strahlen, die sich von hebräischen Schriftzeichen (JEHOVA) auf das Hochzeitspaar senken, das sich die Hände über einer Taube reicht. In der Umschrift der Spruch: WAS NUN GOTT ZUSAMMEN GEFUGET HAT DAS SOLL DER MENSCH NICHT SCHEIDEN MATTH: 19. Die Rs.n zeigen eine 12-zeilige Inschrift.