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Freimaurermedaillen

Auch Logenmedaillen, wurden auf Ereignisse (Gründung und Jubiläum) und Personen (Ehrung von Stiftern und Meistern) geschlagen, die im Zusammenhang mit Freimaurerlogen stehen. Eine der ersten Freimaurermedaillen wurde 1733 auf Sackville, den Stifter der Loge von Florenz, geschlagen. Obwohl im 18. Jh. viele Großlogen gegründet wurden, wurden in dieser Zeit nur selten Freimaurermedaillen geprägt. Erst im 19. Jh. treten die Medaillen häufig auf, wohl im Zusammenhang mit der zunehmenden Mitgliedschaft von Fürsten in den Logen. Die Medaillen weisen meist freimaurerische Symbole wie Zirkel, Hammer, Kelle, Bausteine, Winkelmaß, daneben auch die Sonne, sechseckige Sterne oder Tempel auf. 
Es gab auch münzförmige Ausweismarken, die ihre Besitzer als Mitglieder der betreffenden Logen auswiesen. Zu erwähnen ist schließlich noch der bayerische Konventionstaler (Verfassungstaler), der aufgrund seiner eigenartig gestalteten Rs. (kubischer Verfassungsstein, mit CHARTA MAGNA BAVARIAE beschriftet) auch als Freimaurermünze bezeichnet wurde.

    

Medaille 1909 auf die 100-Jahrfeier der Loge Teutonia

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