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Flussgolddukaten

Ausbeutemünzen im weiteren Sinn, geprägt aus dem Gold, das aus dem Sand des jeweiligen Flusses in aufwendigen Verfahren gewonnen wurde. In Deutschland stammen die Flussgolddukaten des 17.-19. Jh.s aus den Flüssen Rhein, Donau, Eder, Isar, Inn und Schwarza. Die Gepräge zeigen auf dem Münzbild den betreffenden Fluss, die Beschriftung macht deutlich, um welchen Fluss es sich handelt. Die Rheingolddukaten zeigen meist rv. Städtebilder (Mannheim, Speyer) mit dem Fluss im Vordergrund und der Umschrift EX AURO RHENI (aus dem Gold des Rheins), die Donau- und Inngolddukaten meist Flussgötter, die Isargolddukaten den Flussgott mit Gefäßen zum Auswaschen des Goldes, im Hintergrund die Frauenkirche von München. Da die Flussgolddukaten nur in geringen Mengen aufgelegt wurden, sind sie selten und kostspielig.

Bayern, Rheingolddukat 1850, Maximilian II. (1848-1864)    Bayern, Rheingolddukat 1850, Maximilian II. (1848-1864)

Bayern, Rheingolddukat 1850, Maximilian II. (1848-1864)