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Flussgötter

Flüsse wurden von den alten Griechen wegen des Fruchtbarkeit spendenden Wassers als Ernährer der Jugend, auch übertragen als Spender der Kultur und als Stammväter der Adelsgeschlechter verehrt. Wie die Meergottheiten wurde den Flussgöttern die Fähigkeit zugesprochen, ihre Gestalt zu verwandeln. Sie kommen häufig in Gestalt von Tieren (z.B. Stier, Schlange), Menschen oder in Mischformen (z.B. Stier mit gehörntem Menschenkopf) vor. Personifizierte Darstellungen von Flussgöttern finden sich auf Geprägen des Römischen Reichs.Flussgötter wurden vor allem in Gestalt liegender bärtiger Figuren dargestellt, am häufigsten die Flussgötter des Tiber und des Nil.