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Floaten

Moderner währungstechnischer Begriff für das freie Schwanken der Währungen im Verhältnis zueinander. Sie können einzeln oder in Gruppen untereinander "floaten". Ursprünglich bedeutet das englische Wort "im Wasser treiben". 
Das Floaten ist eng mit dem Scheitern des Währungssystems verbunden, das 44 alliierte Staaten ausgangs des 2. Weltkriegs (1944) in Bretton Wood (USA) beschlossen hatten. Danach sollten die Währungen in festen Paritäten zueinander stehen, die zwar in engen Bandbreiten schwanken, aber nur bei Missverhältnissen der Zahlungsbilanzen abgeändert werden konnten. Die Währungen sollten in Gold oder goldeinlöslichen Devisen (Golddevisenstandard) gedeckt sein. Reservewährung war der US-Dollar, der sich in den 60er Jahren des 20. Jh.s zunehmend inflationär entwickelte, nicht zuletzt infolge des Vietnamkriegs. Die ständige Verschlechterung des Dollars gegenüber der Feinunze Gold zu Beginn der 70er Jahre führte schließlich zum Wegfall der Paritätsbindungen und damit zum freien Floaten der Währungen.

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