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al marco

Vorwiegend im Mittelalter angewandte Justierung bei Kleinmünzen. Danach wurden die Münzen nicht einzeln gewogen, sondern lediglich die Stückzahl der auszubringenden Münzen nach einer Gewichtsmark (Mark 1) vorgeschriebener Feinheit festgelegt. Das bedeutete, dass das Gewicht der einzelnen Münzen verschieden war, was trotz Verbots und strenger Bestrafung dazu führte, dass die schwersten Stücke ausgesondert, zurückbehalten oder eingeschmolzen wurden (saigern). Dadurch verblieben nur die leichten Münzen im Umlauf - ein Vorgang, der zur kontinuierlichen Verschlechterung des Münzfußes im Mittelalter beitrug. Erst durch die Justierung al numero (nach der Zahl) und schließlich alpezzo (nach dem Stück) erlaubte die Herstellung der Münzen mit dem gleichen Gewicht.

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