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Aksumitische Münzen

Frühe christliche Münzen aus dem Königreich von Aksum (auch Axum) im Gebiet des heutigen Äthiopien, das schon im 1. Jh. n. Chr. erwähnt wurde. Seit 340 n. Chr. nahm das blühende Königreich das Christentum als Staatsreligion unter den Patriarchen von Alexandria an. Im 5. Jh. löste sich Aksum von der orthodoxen Kirche und zählte nach dem Konzil von Chalkedon (451 n. Chr.) zu den christlichen Monophysiten. Der Hauptanteil der aksumitischen Prägungen besteht aus kleinen Bronzemünzen nach römischem Vorbild, selten finden sich Silber- oder Goldstücke. Die Münzen sind griechisch, später amharisch beschriftet. Seit etwa 330 n. Chr. weisen die Münzen regelmäßig Kreuze nach jeder Silbe der Beschriftung auf. Das christliche Symbol fand zwar schon zuvor auf römischen Münzen Verwendung – seit Konstantin dem Großen nach 312 n. Chr. – allerdings unregelmäßig. Die aksumitischen Münzen sind damit also die ersten Prägungen mit regelmäßiger Darstellung des christlichen Kreuzes.

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