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Wampum

Muschelgeld der nordamerikanischen Indianer, das von der Ostküste bis zu den großen Seen umlief. Aus den weißen, purpur oder blau schimmernden Schalen der Muschel Venus mercenaria wurden rundliche Scheibchen geschliffen, die gelocht und auf Tuch- oder Lederstreifen aufgenäht wurden. Es gab verschiedene Sorten von Wampum, die auch unterschiedlich bewertet wurden. Die Indianer nutzten Wampum nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch bei Zeremonien, als Gastgeschenk und Friedensgabe sowie als Wehrgeld. Der Name Wampum stammt aus der Algonquin-Sprache und wurde auch von den weißen Siedlern übernommen, die selbst Wampum als Zahlungsmittel bis ins 18. Jh. nutzten. Vor allem in Zeiten, in denen die Kolonisten vom Mutterland nur ungenügend oder gar nicht mit Münzgeld versorgt wurden, griffen sie auf Wampum zurück. Sie fälschten es sogar und produzierten es in großen Mengen. Als Slangbezeichnung für Bargeld hat sich der Ausdruck Wampum bis heute in der amerikanischen Umgangssprache erhalten.

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