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Tok money

Bezeichnung des Barrengelds der Städte Nan und Chiengmai im Norden Thailands, das bis ins 19. Jh. in Gebrauch war und vor allem als Brautgeld und zum Kauf von Land diente. Die meist silberhaltigen, runden Barren sind an den Unterseiten flach und an den Oberseiten gewölbt, die hohlen Wölbungen sind oft beschädigt (aufgebrochen). Sie haben einen Durchmesser zwischen 15 und 50 mm. Man unterscheidet vier Typen: 

1. Als Tok Nan werden die massiven Barren bezeichnet, die aus Bronze oder silberhaltigen Legierungen gegossen wurden. Die Unterseiten zeigen oft Reste einer Gussblase, die Oberseiten sind schwach gewölbt und meist mit Eigelb oder Hühnerblut gefärbt. 

2. Der als Tok Chiengmai bezeichnete Typ ist an den Oberseiten hoch gewölbt und hohl. Hier ist meist die flache Unterseite mit Hühnerblut gefärbt. Teilweise sind die Stücke mit runden Stempeln versehen. 

3. Als Pferdehufegeld werden Barren bezeichnet, deren Markierung auf der Oberseite der Form eines Pferdehufes ähnelt. Im Vergleich zum Tok Chiengmai sind Wölbung und Hohlraum kleiner. 

4. Das Schweineschnauzengeld zeichnet sich durch eine vergleichsweise höherwertige Silberlegierung aus. Auch hier ist die Oberseite hoch aufgewölbt.

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