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Schmalkaldischer Bundestaler

Der im Jahr 1531 in Schmalkalden gegründete Bund protestantischer Fürsten und Städte unter Führung des Kurfürsten von Sachsen und des Landgrafen von Hessen hatte die Wahrung des Glaubens und der Selbstständigkeit zum Ziel. Zwischen 1541 und 1546 wurden in Goslar Schmalkaldische Bundesmünzen geprägt. Es waren Taler, Halb- und Vierteltaler, die auf einer Seite das Hüftbild des Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen (1532-1547) und auf der anderen Seite das des Landgrafen Philipp von Hessen (1509-1567) zeigen. Im Jahr 1546 verhängte Karl V. die Reichsacht über die beiden Fürsten. Mit dem Schmalkaldischen Krieg und der Gefangennahme der Geächteten endete der Bund 1547.