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Saracenatus

Auch Sarazino oder Saraceno, wurden in Europa die nach dem Fuß des byzantinischen Solidus geschlagenen arabischen Goldstücke genannt. Um die Mitte des 12. Jh.s bezeichnete man dann die von den Kreuzfahrerstaaten nachgeahmten Stücke der ayubidisch-arabischen Dinare lat. als Saracenati. Die kufischen Aufschriften der Nachahmungen sind von den Kreuzfahrern anfangs meist nur vorgetäuscht worden (Trugschriften). Als im 13. Jh. fast identische Beischläge mit echten kufischen Legenden auftauchten, ließ sie Papst Innozenz IV. (1254-1261) verbieten. Später wurden von den Kreuzfahrern noch Saracenati mit fatimidischer Schrift, aber mit abweichendem (christlichen) Inhalt und Kreuzzeichen geprägt.

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