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Saint Urbain

Französische Medailleurs- und Stempelschneiderfamilie. Ferdinand de Saint Urbain (1658-1738) war seit etwa 1673 an der Münze in Bologna und von 1683 bis 1704 an der Münze in Rom beschäftigt. In dieser Zeit arbeitete er unter vier Päpsten. Neben vielen päpstlichen Münzen schuf er auch eine Reihe von Medaillen, u.a. eine unvollendete Suite der Päpste. Der auch als Architekt tätige Münzkünstler (Signatur: F.D.Sv oder S.V.S.) kehrte um 1704 in seine Heimatstadt Nancy zurück und trat in die Dienste von Herzog Leopold von Lothringen. An dessen Hof setzte er sein Medaillenwerk fort, u.a. mit einer Suite der Herzöge und Herzoginnen von Lothringen, an der auch schon sein Sohn und Schüler Claude August (1703-1761) beteiligt war. Nach dem Tod seines Vaters 1838 fand Claude August de Saint Urbain (Signatur: C.A.S.V. oder A.S. Urbain) in Wien eine Anstellung als erster Stempelschneider und avancierte später zum Direktor der Wiener Münze.

     

Medaille mit der Darstellung des Stammbaums der LothringerHerzöge

    

Suitenmedaille von Saint Urbain auf Herzog Antoine und seineGemahlin Renata von Bourbon

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